Feucht und warm ist sein Lieblingsplatz, der meist zwischen den Zehenzwischenräumen liegt. Aber auch Siedlungsgebiete auf den Fußsohlen und im Fußgewölbe verschmäht er nicht. Verursacher des Fußpilzes sind meistens Fadenpilze (Dermatophyten), deren Sporen in die Haut eindringen, keimen und feine Fäden ausbilden. Besonders anfällig dafür ist natürlich durch Feuchtigkeit aufgeweichte oder verletzte Haut, ebenso wie Haut, die mit alkalischer Seife gewaschen wurde. Typische Anzeichen einer Fußpilzkrankheit sind lästiges Jucken und Brennen. Bevorzugt betroffen ist die Region zwischen dem dritten und dem vierten Zeh. Zusätzlich können sich kleine Bläschen zeigen, die ebenfalls stark jucken, aber auch schmerzen. Auch beim Auftreten von weißlich aufgequollenen Hautstellen zwischen den Zehen, aber auch an Ferse und Fußballen muß man an eine Pilzinfektion denken, ebenso wie bei schmerzhaften Einrissen der Haut.
Es gibt heute eine Reihe von Präparaten, sogenannte Antimykotika, mit denen sich Pilzkrankheiten wirksam behandeln lassen. Spezielle Zubereitungen für die örtliche Anwendung erlauben einen individuellen Einsatz:
Das gilt auch dann, wenn sich Pilzinfektionen wiederholen, wenn sie ausgedehnte Hautbereiche befallen haben und wenn Nägel betroffen sind. Der Arzt kann klären, welcher Erreger dafür verantwortlich ist, und kann dann die erforderliche Therapie einleiten.
Fußpilz
Zehenzwischenräume
Nagelpilz
Pilzinfektion
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